29.07.2022

Das besondere Erbe des ersten IKEA-Möbelhauses

IKEA ist eine Allegorie für stilvolle Einrichtungskunst. Auf der ganzen Welt strömen die Menschen zu IKEA, um ihr Zuhause her- und einzurichten. In Älmhult erzählt das IKEA-Museum seit 2016 die Unternehmensgeschichte; in einem ganz besonderen Gebäude.

Von außen mutet das Gebäude recht unscheinbar an. Ein großer, quaderförmiger Bau, der im schlichten Weiß daherkommt. Doch in diesem Gebäude steckt eine große Historie. Hier eröffnete Ingvar Kamprad 1958 das erste IKEA-Möbelhaus. Heute fungiert ebenjenes als IKEA-Museum. Es erzählt die Geschichte einer global avancierten Erfolgsstory.

2016 eröffnet
„Wir haben große Teile der Außenansicht des Gebäudes nach den alten Plänen des Architekten Claes Knutson wiederhergestellt“, sagt Cathrine Jönsson von IKEA zum 2016 eröffneten Museumsbau. „Der modernistische Baustil von damals ist also wieder in Älmhult zu sehen. Nur das Innere wurde angepasst.“

Das IKEA-Museum erzählt die Geschichte, wie der Unternehmer Ingvar Kamprad in den 50er-Jahren mit seinen Kollegen beschloss, ein besseres Alltagsleben für die Menschen zu schaffen. „Hier wollen wir unsere Geschichte teilen, von den Erfolgen bis zu den Misserfolgen“, erklärt Jönsson.

Eher eine Begegnungsstätte
Allerdings sieht IKEA sein Museum weniger als Ausstellungs- denn als Begegnungsstätte. „Wir möchten unseren Besuchern natürlich unsere Geschichte vermitteln“, so Jönsson. „Doch fast noch mehr interessiert uns die Geschichte unserer Besucher. Was ist für ihr Zuhause wichtig? Wie muss ein Design aussehen? Wir wollen voneinander lernen."

Die Hauptausstellung unterteilt sich in vier Bereiche: Unsere Wurzeln; IKEA im Wandel der Zeit; Die vielen Seiten von Ingvar Kamprad; Demokratisches Design. „Wir möchten hier die Geschichten hinter den Möbeln und den vielen Einrichtungsprodukten erzählen", sagt Cathrine Jönsson. "Hier ist die Geschichte von IKEA in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ausgestellt.“

Digitales Museum
Das physische Museum in Älmhult breitet sich auf über 7000 Quadratmeter aus. Allerdings gibt es derart viele Geschichten, die IKEA mit vielen Menschen teilen möchten, dass das Unternehmen auch ein digitales Museum eröffnet hat. „Damit erreichen wir mit unseren interessanten Geschichten noch mehr Menschen", meint Jönsson.

Das digitale IKEA-Museum ist eine umfangreiche Online-Quelle für Wissen und Fakten über die schwedische Einrichtungsmarke. Es enthält mehr als 100 Geschichten über den Gründer Ingvar Kamprad und einige der kultigsten Produkte und denkwürdigsten Designs von den 1940er-Jahren bis heute. 

Direkt neben dem ersten IKEA-Möbelhaus und heutigem Museum steht das Hotel des Unternehmens. Darüber werden wir in einem unserer nächsten Beiträge berichten.

Hier finden Sie Reisen und Sehenswertes zum Artikel

Dieser Beitrag wurde geschrieben von:

Leon

Leon liebt das Reisen und bekommt nie genug davon, Neues zu entdecken. Seine Neugier lotste ihn schon bis nach Japan, Guatemala und auf die Fidschi-Inseln. Im hohen Norden aber fühlt er sich am wohlsten. Im Winter liebt er es, sich in der lappländischen Schneewelt der Natur hinzugeben. Im Sommer genießt der studierte Journalist besonders Schwedens einzigartige, maritime Küstenwelt. Schweden ist für Leon ein Kaleidoskop des Reisens: aufregend, abwechselnd, anders. Im Land der Mitternachtssonne erlebt er bei jeder Reise aufs Neue, was SchwedenPur bedeutet.


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