10.02.2022

Falkenberg: Hallands Stadtjuwel im Antlitz der Natur

Genau in der Mitte Hallands residiert Falkenberg. Die Stadt am Meer verkörpert schwedische Leichtigkeit, lebhafte Gastronomie-Szene und einnehmende Natur. Wir haben die Tourismus-Zentrale von Falkenberg gebeten, uns ihre Stadt vorzustellen.

Die Geschichte der Stadt
Die ersten schriftlichen Belege für die Stadt finden sich im späten 13. Jahrhundert. Um 1200 herum wird Falkenberg noch als Festung bezeichnet. Diese wurde 1434 zerstört und nie wieder aufgebaut. Falkenberg gehörte viele Jahre lang zu Dänemark und wurde erst 1645 Teil von Schweden. Die symbolträchtige Brücke Tullbron wurde 1750 erbaut. Tull bedeutet Maut. Und tatsächich musste man bis 1914 beim Passieren der Brücke Maut bezahlen.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann die Industrialisierung. Zwei wichtige Unternehmen waren Lundgrens Gerberei (1834) und die Brauerei Falken (1896). Während dieser Jahre war auch Falkenbergs Hafen von hoher Bedeutung, ebenso wie die Eisenbahn, die Falkenberg mit Varberg (im Norden) und Halmstad (im Süden) verband.

Die Attraktionen der Stadt
Falkenbergs größter Trumpf ist die Natur. Hier gibt es alles: von den langen Sandstränden bis hin zu den malerischen Seen im Wald. Die nationale Fahrradroute Kattegattleden führt durch die Gemeinde in der Nähe der Strandpromenade. Sehr beliebt bei Touristen ist ferner das Kanufahren und Wandern. Falkenbergs Stadtzentrum lädt zu einem gemütlichen Spaziergang ein, bei dem man die Altstadt, die lokalen Geschäfte und Cafés erkunden kann. Kunstinteressierte kommen in den Museen Rian und dem Hembygdsmuseum auf ihre Kosten.

Falkenberg und die Gastronomie
Falkenberg ist berühmt für den Lachsfang. Seit mehreren Jahren ist Falkenberg in ganz Schweden als veritbales kulinarisches Ziel bekannt. Hier gibt es sehr viele verschiedene Produzenten von Bio-Fleisch und -Gemüse. Bio-Bauernhöfe, Restaurants und Cafés, die nur mit lokalen und biologischen Produkten arbeiten, sind hier keine Seltenheit. Jährlich finden in Falkenberg große Veranstaltungen rund um Lebensmittel wie Roadtrips zwischen den Landwirten oder ein großer Markt im Stadtzentrum statt. Hier sind alle eingeladen zu probieren, zu kaufen und die große kulinarische Vielfalt der Region zu entdecken. Viele der Produzenten, Restaurants und Caterer sind hier zu finden.

Die Geheimtipps der Stadt

  • Smörkull – ein kleiner Berg mit fantastischer Aussicht. 52 Meter über Meeresspiegel.
  • Grimsholmen – ein Naturreservat, in dem von Mai bis September Kühe und Schafe frei herumlaufen. Ein schöner Wanderweg direkt am Meer und kleine Strände zum Picknicken.
  • Sumpafallen – ein toller Ort zum Picknicken direkt am Fluss.
  • Morups Tånge – der Leuchtturm und die Umgebung sind besonders im Frühling sehenswert, wenn die Blumen blühen.

Falkenbergs Strände
Der zentralste Strand ist der ca. zwei Kilometer lange Skrea-Strand. Weitere Strände sind Olofsbo, Ringsegård und Ugglarp, um nur einige zu nennen. Entlang der Strandpromenade ist das Wasser recht seicht, was die Strände prädestiniert für Familien macht. Falkenberg ist im Sommer zwar wegen der Strände, aber besonders auch wegen der Seen im Landesinneren beliebt. Viele dieser Seen haben Bootsstege und schöne Strände. Entlang der Strände öffnen im Sommer kleine Cafés und Restaurants und machen die Gegend noch attraktiver.

Der perfekte Tag in Falkenberg
Ein perfekter Tag in Falkenberg könnte mit einem schönen Frühstück im Borgmästargården oder in der Stålboms Konditori beginnen. Danach bietet sich ein entspannter Spaziergang am Ätran an, von wo man hinunter zum Skrea-Strand gehen kann. Je nach Temperatur sollte man hier unbedingt baden gehen. Alternativ kann man das Stand-Up-Paddle ausprobieren. Abends sollten man ins Stadtzentrum gehen und sich in den Bars und Restaurants Live-Musik anhören. 

Dieser Beitrag wurde geschrieben von:

Leon

Leon, 25 Jahre, liebt das Reisen und bekommt nie genug davon, Neues zu entdecken. Seine Neugier lotste ihn schon bis nach Japan, Guatemala und auf die Fidschi-Inseln. Im hohen Norden aber fühlt er sich am wohlsten. Im Winter liebt er es, sich in der lappländischen Schneewelt der Natur hinzugeben. Im Sommer genießt der studierte Journalist besonders Schwedens einzigartige, maritime Küstenwelt. Schweden ist für Leon ein Kaleidoskop des Reisens: aufregend, abwechselnd, anders. Im Land der Mitternachtssonne erlebt er bei jeder Reise aufs Neue, was SchwedenPur bedeutet.


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