26.08.2022

Auf den Spuren des Mythos IKEA: Ein Hotel wird zum Zuhause

Älmhult ist die Keimzelle des globalen IKEA-Mythos. Hier eröffnete Ingvar Kamprad 1958 das erste Einrichtungshaus. Daraus ist heute das IKEA-Museum geworden. Direkt daneben steht das IKEA-Hotel. Ein Ort für alle. Ein Ort fürs Zuhause-Gefühl.

Vor vier Wochen haben wir in unserem SchwedenPur-Beitrag vom 29. Juli über das IKEA-Museum in Älmhult berichtet. Jetzt geht es um das IKEA-Hotel, das direkt daneben steht und ein spannender Teil des Mythos IKEA ist.

Das erste IKEA-Einrichtungshaus, das Ingvar Kamprad 1958 in Älmhult eröffnete, war sofort ein großer Erfolg. Die Kunden reisten von weit her an, um moderne, schicke Möbel zu finden, die zudem einen großen Vorteil mit sich brachten: Sie waren erschwinglich. Nach einem Tag des Einkaufens brauchten die IKEA-Kunden allerdings oft einen Ort zum Essen und Ausruhen.

Es begann mit einem Motel
Diesen Ort fanden sie seit 1964 im IKEA-Motel, in dem sie die Batterien mit einem Teller voll Fleischbällchen auftanken konnten. Und wenn die Rückfahrt zu lang war, konnten sie dort gleich auch übernachten. Seit 2016 ist es nunmehr ein modernes Geschäfts- und Freizeithotel mit 254 Zimmern.

„Unsere Vision ist es, ein besseres Alltagsleben für die Menschen zu schaffen", erklärt Cathrine Jönsson von IKEA. "Natürlich ist das IKEA-Hotel mit IKEA-Produkten eingerichtet und dekoriert, damit sich unsere Gäste wie zu Hause fühlen.“ Das Konzept: Während die Hotelzimmer als private Rückzugsorte fungieren, ist der Rest des Hotels ein Gemeinschaftsbereich für alle Gäste.

Filme schauen in der Lounge
Die Lounge lädt zum Filmschauen ein, das Essen kann in der Mikrowelle aufgewärmt werden. Und beim Spaziergang vor der Tür warten das Vogelgezwitscher und die Pflanzenwelt Smålands. Ferner verfügt das Hotel über eine kostenlose Waschküche und einen Fitnessraum.

„Egal ob unsere Gäste beruflich hier sind, einen Familienurlaub oder einen Wochenendausflug mit Freunden machen“, sagt Jönsson. „Wir haben für alle ein adäquates Zimmer. Vom kleinen Hüttenzimmer über das Familienzimmer mit Etagenbetten oder dem traditionellen Doppelzimmer mit Grand-Lit-Bett.“

Aus der Speisekammer Smålands
Untrennbar mit IKEA ist nunmehr auch die skandinavische Küche verbunden. Das kennt man aus den Einrichtungshäusern. Und natürlich gibt es auch im IKEA-Hotel ein Restaurant, das den Fokus auf Qualität und Nachhaltigkeit legt.

„Wir beziehen unsere Rohstoffe aus den Speisekammern von Småland. Wann immer möglich, verwenden wir Bio-Produkte, um unseren Gästen ein schmackhaftes und kulinarisches Erlebnis zu bieten“, erzählt Cathrine Jönsson. Allerdings: Die Speisekarte unterscheidet sich hier schon spürbar von der Auswahl in den IKEA-Häusern. Aber: Die berühmten Köttbullar gibt es hier natürlich auch.

In Älmhult, der Keimzelle des weltweiten IKEA-Erfolges, kommt man dem Mythos des Unternehmens mit dem Hotel und dem Museum so nah wie kaum woanders. Hier wo 1958 alles mit einer pfiffigen Idee anfing.

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Dieser Beitrag wurde geschrieben von:

Leon

Leon liebt das Reisen und bekommt nie genug davon, Neues zu entdecken. Seine Neugier lotste ihn schon bis nach Japan, Guatemala und auf die Fidschi-Inseln. Im hohen Norden aber fühlt er sich am wohlsten. Im Winter liebt er es, sich in der lappländischen Schneewelt der Natur hinzugeben. Im Sommer genießt der studierte Journalist besonders Schwedens einzigartige, maritime Küstenwelt. Schweden ist für Leon ein Kaleidoskop des Reisens: aufregend, abwechselnd, anders. Im Land der Mitternachtssonne erlebt er bei jeder Reise aufs Neue, was SchwedenPur bedeutet.


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